Erste Bank rät zum Verkauf von Cybertron
Die Forderungen der Telekom Austria [TA] könnten den alternativen Telekomanbieter CyberTron nach Einschätzung der Erste Bank in Bedrängnis bringen.
Abrechnungsdifferenzen zwischen TA und CyberTron könnten zu einem Liquiditätsengpass bei CyberTron führen, so Erste-Analyst Konrad Sveceny. CyberTron hat das Eigenkapital per Ende März mit 11,8 Millionen Euro angegeben. Für das Gesamtjahr 2002 geht Sveceny von einem Verlust von 13 Mio. Euro aus. Damit ergäbe sich eine Unterdeckung von rund 1,2 Mio. Euro, heißt es in einer Kurzanalyse vom Freitag.
"Verkauf" statt "Neutral"
Sveceny ändert wegen der Unsicherheit über den Ausgang der
laufenden Gespräche von CyberTron mit TA und des daraus
resultierenden möglichen Liquiditätsengpasses seine Empfehlung für
die Aktie von "Neutral" auf "Verkauf".
"Alle spekulieren mit Cybertron-Insolvenz"
