ADSL wächst nicht so schnell
Das Wachstum des ADSL-Markts in Österreich von etwas mehr als 15 Prozent in Quartal eins 2002, dürfte sich im zweiten Quartal 2002 etwas verlangsamt haben.
Das war wenigstens der Grundtenor führender ADSL-Reseller, die im Rahmen dieser fuZo-Serie befragt wurden. Wie deutlich diese Abschwächung ausgefallen ist, wird sich erst am Ende von Quartal zwei zeigen, das recht schwach begonnen hat.
Ein paar Zahlen
Die einzigen, bisher vorliegenden Zahlen sind 12.000 Kunden bei
der Telekom, die im Mai auf das neue ADSL-Angebot der Telekom mit
vier Gigabyte umgestiegen sind. Wie stark sich dieser Schub auf
Neukunden und damit auf den Gesamtmarkt auswirken wird, darf mit
Spannung erwartet werden.
T-Online auf AngriffskursQuartal eins war so
In Quartal eins 2002 zählte die Telekom Austria 19.300 Neukunden von 119.900 ADSL-Kunden insgesamt. In dieser Summe sind auch 18.300 "Wholesale Kunden" enthalten, also solche, die von alternativen Providern mit Telekom-ADSL beliefert werden.
Nicht eingerechnet sind jene Kunden, die von den alternativen Providern, die über entbündelte Leitungen verkaufen, mit eigenen, deutlich schnelleren xDSL-Leitungen, versorgt werden.
xDSL
Da hier ein fließender Übergang zwischen betuchteren
Privatkunden, Home-Offices mit LANs und und der Vernetzung von
Firmen samt Filialen herrscht, ist es nicht ganz so einfach mit
genaueren Zahlen, die im nächster Teil der Serie nichtsdestoweniger
einer näheren Betrachtung zugeführt werden.
Als das Downloadlimit der Telekom fielGroße Aufgaben für die Telekom
Was die Telekom angeht, so müssten die guten Wachstumsraten etwa des ersten Halbjahrs 2001 [78,7%, damals 68.800 inklusive 8000 Anschlüsse im Resale] heuer noch übertroffen werden.
Ob das Anfang 2002 geplante Wachstum von 100 Prozent - in diesem Jahr auf 200.000 Kunden erreicht wird - ist momentan mehr als fraglich.
