17.06.2002

ADSL ATTACK

Bildquelle: APA

T-Online auf Angriffskurs

Der Sager "wenn man sich's verbessern kann", sagt Alexandra Reich, Geschäftsführerin von T-online Österreich zur fuZo, komme überhaupt "extrem gut an".

Der Wechsel von Kurt Ostbahn als Werbeträger zu T-Online ergebe "eine schöne Konstellation", so Reich, die das Gelingen ihres Coups, der Telekom Austria den langjährigen Werbe- und Sympathieträger abgejagt zu haben, sichtlich genießt.

Will heißen, dass T-Online mit dem Bekanntheitsgrad des oben genannten Herrn als reiner Wiederverkäufer von Telekom-ADSL weiter auf Reichweite durch Marketingmethoden geht.

Die Investitionen

Dazu investiert T-Online in jeden neuen Kunden eine beträchtliche Summe, da die ersten sechs Monate keine Grundgebühr anfällt. Das sind 174 Euro im Falle des 29-Euro-Tarifs.

Wie viel bei derart hohen Marketingkosten zusätzlich an Werbebudget bei dieser Offensive auf dem Breitband-Markt verbraten wird, mag Reich nicht sagen.

Nur so viel, dass es sich um einen Bruchteil der Budgetsummen handle, die anderen Konzerntöchtern der Deutschen Telekom in Österreich zur Verfügung stehen.

Noch eine Offensive

Dass bei der IT-Tochter der deutschen Telekom rund um das Rebranding von max.mobil eine veritable Marktoffensive in Gange ist, unterstreicht noch ein weiteres, weniger öffentliches Angebot.

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