T-Online auf Angriffskurs
Der Sager "wenn man sich's verbessern kann", sagt Alexandra Reich, Geschäftsführerin von T-online Österreich zur fuZo, komme überhaupt "extrem gut an".
Der Wechsel von Kurt Ostbahn als Werbeträger zu T-Online ergebe "eine schöne Konstellation", so Reich, die das Gelingen ihres Coups, der Telekom Austria den langjährigen Werbe- und Sympathieträger abgejagt zu haben, sichtlich genießt.
Will heißen, dass T-Online mit dem Bekanntheitsgrad des oben genannten Herrn als reiner Wiederverkäufer von Telekom-ADSL weiter auf Reichweite durch Marketingmethoden geht.
Die Tarife
Dazu passend zielt das Angebot von zwei einfachen Tarifen zu
19,90 [700 MB Downloadlimit] und 29 Euro [1,4 GB] auf die beiden -
nach Datendurchsatz gerechnet - weitaus größten Benutzergruppen.
Die ADSL-Angebote von T-OnlineDie Investitionen
Dazu investiert T-Online in jeden neuen Kunden eine beträchtliche Summe, da die ersten sechs Monate keine Grundgebühr anfällt. Das sind 174 Euro im Falle des 29-Euro-Tarifs.
Wie viel bei derart hohen Marketingkosten zusätzlich an Werbebudget bei dieser Offensive auf dem Breitband-Markt verbraten wird, mag Reich nicht sagen.
Nur so viel, dass es sich um einen Bruchteil der Budgetsummen handle, die anderen Konzerntöchtern der Deutschen Telekom in Österreich zur Verfügung stehen.
Wachstumsraten
Obwohl die Wachstumsraten auf dem Breitband-Markt momentan
generell etwas niederiger als erwartet seien, ist Reich mit dem
erreichten Kundenstock zufrieden, aber: "Zahlen sag ich Ihnen noch
nicht."
Breitband-Österreich fällt international zurückNoch eine Offensive
Dass bei der IT-Tochter der deutschen Telekom rund um das Rebranding von max.mobil eine veritable Marktoffensive in Gange ist, unterstreicht noch ein weiteres, weniger öffentliches Angebot.
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