18.06.2002

VERSTIMMUNG

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Weiter Unmut über unsichtbaren Proxy

Erboste Chello-User haben zuletzt die Einführung eines so genannten "Zwangsproxys" kritisiert. Auf Anfrage der Chello-Usergroup teilte Christian Fritzsche, Geschäftsführer von Priority Telecom mit, dass "Transparent Caching" auch bei den Priority-Businesskunden zum Einsatz kommt.

Die Usergroup kritisiert daran, dass Prioritykunden grundsätzlich mehr Entgelte bezahlen und manche Businessprodukte den Begriff "Fair Use" gar nicht kennen, weil hier nach verbrauchter Bandbreite abgerechnet wird.

Details zum "Zwangsproxy"

Diese laut Priority Telecom durchaus gängige Lösung von ISPs käme derzeit in Graz, Klagenfurt und Wiener Neustadt [ausschließlich Port 80] zur Anwendung.

Ob und wann ein derartiger Proxy auch in Wien installiert wird, konnte man bei Chello weiterhin nicht sagen.

Man erklärt weiter, dass verschlüsselte Verbindungen oder Passwörter dabei nicht gespeichert, sondern einfach an den Zielrechner weitergeleitet werden. Anwendungen wie z.B. Netbanking werden also nicht über diese Proxys geführt.

Auch Anfragen, die nicht für einen Webserver bestimmt sind, werden nicht über den Proxy geroutet [zB. E-Mail, News, etc.].