31.05.2002

IM BLICK

Bildquelle: PhotoDisc

Flugreisende unter lückenloser Überwachung

Das US-Transportation-Department will derzeit mit Unterstützung des Kongresses die Kameraüberwachung von Flugpassagieren gesetzlich festschreiben.

Falls die Pläne umgesetzt würden, stünden Flugreisende flächendeckend unter Kamrerabeobachtung, da auch Flughäfen derzeit vermehrt entsprechende Systeme installieren, wobei immer öfter auch Gesichtserkennungs-Software zum Einsatz kommt.

Bild auf dem Handheld

Derzeit testen zahlreiche Flugzeughersteller und Fluglinien entspechende Überwachungssysteme, darunter auch Airbus.

In den USA läuft jetzt ein Praxistest der Fluglinie United Airlines an, die ein System von Rockwell Collins verwendet.

Die Video-Bilder werden dabei sowohl ins Cockpit übertragen als auch an mobile Geräte eventuell anonym mitreisender Sicherheitskräfte ["Sky Marshals"]. Im Test kommen HPs Jornandas zum Einsatz, mit dem die Marshals unauffällig an ihrem Platz das Geschehen beobachten können.

Auch in Europa in Planung

Wegen der Bedrohung durch Attentäter will auch der europäische Flugzeugbauer Airbus in seinen Maschinen versteckte Kameras zur Überwachung der Passagiere einbauen.

Ausbau trotz Rückschlags

Am Boden werden unterdessen immer mehr Flughäfen auch mit Gesichtserkennungssystemen ausgestattet, auch wenn es immer wieder Berichte über die Fehleranfälligkeit dieser Technologie gibt.