Mobi63 wird am 31. Juli versteigert

serbien
08.07.2006

Acht Bewerber für ehemalige Mobtel

Serbiens Finanzminister Mladjan Dinkic bestätigte am Freitag, dass die Versteigerung für den Verkauf des serbisch-österreichischen Mobilfunk-Unternehmens Mobi63, Nachfolger des Mobilfunkers Mobtel, am 31. Juli stattfinden wird. Die Frist für verbindliche Angebote läuft am 26. Juli ab.

Im Rennen um Mobi63 und die zugehörige Mobilfunklizenz sind neben der Telekom-Austria-Mobilfunktochter mobilkom austria noch sieben Bewerber, nachdem sich die russische Mobile TeleSystems (MTS) zurückgezogen hat.

800 Mio. Euro Mindestpreis

Unter den Interessenten sind u. a. die Deutsche Telekom, France Telecom, die schwedische Tele2 und Tele Sonera sowie die norwegische Telenor.

Der Mindestpreis für den Mobtel-Nachfolger liegt nach früheren Angaben der serbischen Regierung bei 800 Mio. Euro. 40 Prozent des Verkaufspreises entfallen auf die Funklizenz.

Österreichische Investoren an Bord

Die restlichen 60 Prozent betreffen das auf die neue Firma übertragene Mobtel-Eigentum, an welchem die Serbische Post (PTT) und die österreichischen Investoren Martin Schlaff, Josef Taus und Herbert Cord im Verhältnis 70 zu 30 beteiligt sind.

(APA)