22.05.2002

DEUTSCHLAND

Bildquelle: counter-strike.de

Ministerin droht "Counter Strike"

Die deutsche Bundesfamilienministerin Christine Bergmann [SPD] kann die Entscheidung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften, das Spiel "Counter Strike" nicht zu indizieren, "nicht nachvollziehen":

"Ich habe mir 'Counter Strike' und ähnliche Spiele angesehen und fand sie schrecklich."

Spreu vom Weizen trennen

Bergmann hat zudem die Eltern aufgefordert, "ihrer Verantwortung gerecht zu werden". Sie müssten kontrollieren, was ihre Kinder im Fernsehen sehen oder am Computer spielen, sagte die SPD-Politikerin.

Dazu sei es nötig, die Medienkompetenz zu stärken. "Kinder und Eltern müssen lernen, die Spreu vom Weizen zu trennen."