17.05.2002

WETTBEWERB

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EU prüft Roaming-Gebühren der DT

Der Deutschen Telekom droht ein weiteres Verfahren aus Brüssel.

Ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel bestätigte am Freitag teilweise einen entsprechenden Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Dem Bericht zufolge soll die Telekom Tochter T-Mobile ihren Kunden überhöhte Gebühren für Auslandstelefonate, das so genannte Roaming, in Rechnung stellen.

"Das Roaming macht uns Sorgen"

Der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti sagte dazu: "Das Roaming macht uns Sorgen."

Die Kommission prüfe derzeit die Gebühren, die die Unternehmen dafür verlangten, sagte Sprecher Michael Tscherny. "Und es sieht so aus, als seien die sehr hoch."

Laut "FAZ" müssen T-Mobile wie auch die britischen Gesellschaften Vodafone und Cellnet noch vor der Sommerpause mit der Einleitung eines Verfahrens rechnen. Tscherny bestätigte dies aber nicht.