15.05.2002

HEWLETT

Bildquelle: orf on

Guter Stand mit schwachem Ausblick

Hewlett-Packard hat unter anderem durch Kostensenkungen im abgelaufenen Quartal einen Gewinn entsprechend den Markterwartungen erwirtschaftet.

Das Geschäftsumfeld sei aber weiterhin schwierig, teilte das Unternehmen mit. Der Konzern rechne nicht vor 2003 mit einer nennenswerten Verbesserung der Investitionen in Informationstechnologie.

Im letzten Geschäftsquartal vor Abschluss der Compaq-Übernahme wies HP einen Gewinn vor Sonderposten von 498 Millionen Dollar [rund 550 Mio. Euro] oder 25 Cent je Aktie aus, verglichen mit 336 Millionen Dollar oder 17 Cent je Aktie im Vorjahresquartal.

Schwieriger Ausblick

Das Geschäftsumfeld bezeichnete HP jedoch als weiterhin schwierig. Finanzchef Bob Wayman sagte dazu: "Die Realität ist, dass wir bisher kein Zeichen der Ermutigung gesehen haben. Verbraucher- und Unternehmensausgaben scheinen nicht vor einer Belebung zu stehen."

Eine leichte Erholung im zweiten Halbjahr 2002 sei zwar noch immer möglich, doch zähle HP nicht vor 2003 auf eine bedeutende Verbesserung der IT-Ausgaben, fügte er hinzu.

HP-Chefin Carly Fiorina erläuterte bei der Vorlage des Quartalsberichts, das Erreichen des Gewinnziels sei im Wesentlichen auf Kostenkontrollen zurückzuführen. Detailliertere Prognosen wollen HP-Manager bei einem für den 4. Juni geplanten Treffen mit Analysten nennen.