13.05.2002

STUDIE

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Wenig Erfolg für SMS-Nachfolger

Einer Studie des Marktforschungsinstituts Forrester zufolge dürften Messaging-Systeme wie EMS [Enhanced Messaging Services] und MMS [Multimedia Messaging Services] in naher Zukunft keinen großen Erfolg haben.

Die Entwicklung neuer Dienste wie mobiles Instant Messaging [IM], aber auch die klassische E-Mail hätten weit mehr Potenzial als ursprünglich angenommen.

Für die Studie wurden führende Manager von 20 Mobilfunkbetreibern in Europa befragt.

Rosige Aussichten für Instant Messaging

Wenn die technischen Möglichkeiten ausgereift genug sind, werden viele User vom "teuren" SMS auf das billigere mobile IM umsteigen, prophezeit Forrester.

"SMS wird auch weiterhin die Bedürfnisse der meisten Kunden befriedigen, bis 2007 werden zwei Drittel der Nachrichten über dieses System versendet", so die Analystin.

EMS werde dagegen von der großen Masse unbeachtet bleiben, und nur jeder fünfte mobile User wird es in fünf Jahren regelmäßig verwenden. Der Beitrag zum Messaging-Umsatz soll magere drei Prozent betragen.

Im Vergleich dazu wird 2007 jeder vierte User regelmässig IM verwenden und rund zehn Prozent zum Umsatz beitragen. Auch MMS wird die "gute alte E-Mail" bis 2007 nicht überflügeln.