Luftfahrt rüstet gegen Attentäter
Wegen der Bedrohung durch Attentäter will der europäische Flugzeugbauer Airbus in seinen Maschinen versteckte Kameras zur Überwachung der Passagiere einbauen.
Wie die britische Zeitschrift "New Scientist" vorab aus ihrer Samstagsausgabe berichtet, sollen die Mini-Linsen in die Leselampen über den Sitzen eingebaut werden.
Infrarot-Sensoren gegen Dunkelheit
Der Besatzung sollen sie helfen, Luftpiraten sofort ausfindig zu
machen und zu stoppen. Mit ihren Infrarot-Sensoren können die
Mini-Kameras dem Bericht zufolge auch in der Dunkelheit präzise
Aufnahmen machen.
NSA, CIA, FBI: Hilflos gegen Low-Tech-TerrorNicht alle Leselampen "verwanzt"
Die Schwarz-Weiß-Bilder werden über die Leitungen für die Bildschirme in den Sitz-Rücklehnen zum Cockpit übertragen.
Nicht alle Leselampen sollen mit den versteckten Linsen ausgerüstet werden,
aber genügend, um mögliche Attentäter zu warnen.
Airbus baut in seine neuen Maschinen bereits Kameras ein, die den Raum direkt hinter dem Cockpit ständig überwachen.
JetBlue testet Videokameras
Auch in den USA würden die Möglichkeiten für eine
Kamera-Überwachung der Passagiere geprüft, heißt es in dem Bericht.
Der Billigflieger JetBlue sei bereits dabei, seine 24 Maschinen mit
Videokameras auszurüsten.
Technologien gegen den Terror
