Zwischenlösung für 100 Elsa-Mitarbeiter
Rund 100 Mitarbeiter der insolventen deutschen Elsa AG sollen zunächst für vier Monate in einer Transfergesellschaft aufgefangen werden. Während der Übergangszeit erhalten sie "in etwa" Kurzarbeitergeld, berichtete die "Aachener Nachrichten".
In der Transfergesellschaft sollen die Elsa-Mitarbeiter für Aufgaben bei neuen Arbeitgebern trainiert werden. Unterstützt werden die Mitarbeiter von der Aachener Beschäftigunsginitiative.
Die Initiative wurde 1998 zum Zweck der Vermittlung von Arbeitssuchenden in der Region Aachen gegründet. Das Land Nordrhein-Westfalen stellt die 100.000 Euro zur Verfügung, welche die Finanzierung der Transfergesellschaft kostet.
Rettungsversuche für Elsa gescheitert200 sind arbeitslos
Weitere 30 Mitarbeiter sind noch mit der Abwicklung der Elsa AG beschäftigt. Etwa 200 Mitarbeiter der insolventen Elsa AG sind seit 1. Mai jedoch arbeitslos.
Für 70 Mitarbeiter besteht die Möglichkeit, in so genannten Management-Buy-outs der Bereiche "Home Networking" und "Business Networking" zu arbeiten.
Die Kontroverse zwischen Theo Beisch und Insolvenzverwalter Thomas Georg scheint sich unterdessen abzuschwächen. Der Elsa-Gründer zog seine Klage auf Widerruf gegen Georg zurück. Allerdings erklärte Beisch laut den "Aachener Nachrichten", er bleibe bei seinem Vorwurf, der Insolvenzverwalter habe seine Rettungsversuche torpediert. Insolvenzverwalter Georg wirft dem Management von Elsa Versagen vor.
