06.05.2002

INSOLVENZ

Zwischenlösung für 100 Elsa-Mitarbeiter

Rund 100 Mitarbeiter der insolventen deutschen Elsa AG sollen zunächst für vier Monate in einer Transfergesellschaft aufgefangen werden. Während der Übergangszeit erhalten sie "in etwa" Kurzarbeitergeld, berichtete die "Aachener Nachrichten".

In der Transfergesellschaft sollen die Elsa-Mitarbeiter für Aufgaben bei neuen Arbeitgebern trainiert werden. Unterstützt werden die Mitarbeiter von der Aachener Beschäftigunsginitiative.

200 sind arbeitslos

Weitere 30 Mitarbeiter sind noch mit der Abwicklung der Elsa AG beschäftigt. Etwa 200 Mitarbeiter der insolventen Elsa AG sind seit 1. Mai jedoch arbeitslos.

Für 70 Mitarbeiter besteht die Möglichkeit, in so genannten Management-Buy-outs der Bereiche "Home Networking" und "Business Networking" zu arbeiten.

Die Kontroverse zwischen Theo Beisch und Insolvenzverwalter Thomas Georg scheint sich unterdessen abzuschwächen. Der Elsa-Gründer zog seine Klage auf Widerruf gegen Georg zurück. Allerdings erklärte Beisch laut den "Aachener Nachrichten", er bleibe bei seinem Vorwurf, der Insolvenzverwalter habe seine Rettungsversuche torpediert. Insolvenzverwalter Georg wirft dem Management von Elsa Versagen vor.