Behörde prüft Votum der Deutschen Bank
Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC und ein New Yorker Richter haben vom Computerkonzern Hewlett-Packard [HP] Informationen über das Abstimmungsverhalten der Deutschen Bank zur geplanten Fusion mit Compaq verlangt.
Wie aus einer am Montag veröffentlichten Erklärung von HP hervorgeht, werden solche Informationen auch über das Votum des Finanzdienstleisters Northern Trust verlangt.
HP betonte, das Unternehmen habe bei der Abstimmung "niemals in inkorrekter Weise gehandelt".
Fusion beschäftigt die Justiz
Walter Hewlett, ein Erbe von Firmengründer Bill Hewlett, wirft
der HP-Führung vor, mit der Deutschen Bank ein unzulässiges
"Abkommen" geschlossen zu haben, mit dem die Zustimmung des
Kreditunternehmens zu der Fusion gesichert wurde. Mit diesen
Vorwürfen wird sich in der kommenden Woche auch ein Gericht im
US-Bundesstaat Delaware befassen.
Hewlett-Klage geht vor Gericht
