Entscheidung über Hewlett-Klage vertagt
Über die Abweisung einer Klage des Hewlett-Packard-Verwaltungsratsmitglieds Walter B. Hewlett gegen die Fusion von Hewlett-Packard [HP] und Compaq Computer ist bisher nicht entschieden worden.
Der zuständige Richter William B. Chandler erklärte in Wilmington [US-Staat Delaware] nach einem Bericht des "Wall Street Journal", er benötige mehr Zeit, um das Beweismaterial zu prüfen.
Vorwurf: Stimmwerbung mit unzulässigen Mitteln
Hewlett will die Übernahme von Compaq durch HP für 18,5
Milliarden Dollar [21,1 Mrd. Euro] verhindern. Er hatte HP
vorgeworfen, den Großaktionär Deutsche Asset Management mit
unangemessenen Mitteln zu einem Stimmwechsel für die Transaktion
bewegt zu haben. Hewlett wolle die Stimmen für ungültig erklären
lassen und suche potenziell eine neue Aktionärsabstimmung, schrieb
die Zeitung.
Walter Hewlett klagt HPÜberblick
Hewlett hatte seine Klage am 28. März eingereicht. HP stellte am 1. April den Antrag, die Klage abzuweisen.
Wenn dem nicht entsprochen wird, soll der Fall am 23. April behandelt werden.
HP beantragt Ablehnung der Hewlett-KlageAuszählung läuft noch
Die Auszählung der HP-Aktionärsstimmen läuft noch, doch hatte HP-Chefin Carly Fiorina erklärt, dass die Aktionäre die Transaktion am 19. März mit knapper Mehrheit genehmigt hätten.
