03.04.2002

STUDIE

Manager mit E-Mail-Problemen

Die E-Mail-Kommunikation hat die Papierflut im Büroalltag kaum verändert, dafür aber die Empfänger der unzähligen elektronischen Nachrichten verunsichert. Diese Erkenntnis wurde soeben durch eine repräsentativen Umfrage des deutschen Emnid-Instituts noch einmal bestätigt.

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Nach Ansicht jeder zweiten deutschen Führungskraft haben E-Mails demnach nicht dazu beigetragen, die Berge an Papier auf den Schreibtischen abzutragen. Für jeden vierten Befragten hat die Papierflut sogar zugenommen.

Gleich groß ist allerdings der Anteil jener, die sich Dank E-Mails über weniger Papier am Arbeitsplatz freuen.

Kein Telefonersatz

Noch weniger scheinen Mails zu nützen, wenn es darum geht, auf elektronischem Weg Telefonate zu ersetzen.

53 Prozent der Befragten telefonieren so viel wie eh und je, 36 Prozent sogar mehr und nur zehn Prozent weniger.