Trend gegen papierloses Büro hält an
Der Glaube an einen Rückgang des Papierverbrauchs im Zeitalter von Computer und Internet hat sich schon seit geraumer Zeit als Illusion herausgestellt.
Statt dem Ziel eines papierlosen Büros näher zu rücken, steigt der Papierverbrauch sogar jährlich um 20 Prozent, wie Minolta Deutschland jetzt herausfand.
Die elektronische Revolution hat demnach nicht wie gewünscht für weniger Papier gesorgt, sondern im Gegenteil den Verbrauch ansteigen lassen.
Papierloses Büro bleibt MythosKritzeln und Falten
"Papier wird von den meisten Menschen zur Informationsaufnahme und -weitergabe nach wie vor bevorzugt", erklärt Oliver Kreth von Minolta.
So habe im vergangenen Jahr eine Befragung europäischer Manager ergeben, dass 49 Prozent nur ungern Dokumente am Bildschirm lesen.
Selbst Informationen aus dem Internet drucke der Nutzer in der Regel lieber aus. Papier sei lesefreundlicher, erlaube Randnotizen und einen schnelleren Überblick wird dieses Verhalten meistens begründet.
