25.03.2002

ANIMATION

Bildquelle:

Bester Trickfilm kommt aus dem Computer

Der vollständig computeranimierte Film aus den Dreamworks-Studios erhielt in der Nacht zum Montag in Hollywood den Oscar in der neu geschaffenen Trickfilm-Kategorie. Er ist damit der erste virtuell produzierte Film, der einen Oscar erhalten hat.

Neben "Shrek" waren auch die Filme "Die Monster AG" von Disney und "Jimmy Neutron: Boy Genius" nominiert.

Die Oscar-Akademie, die seit etwa 70 Jahren einen Oscar für Kurztrickfilme vergibt, hat lange überlegt, ob es jedes Jahr genügend Trickfilme für eine Nominierung geben würde.

"Shrek" unter Linux gerendert

Der Zeichentrickfilm "Shrek" wurde komplett auf Linux entwickelt und gerendert. Auch bei "Prinz von Ägypten" war Linux mit dabei. Die Hersteller Dreamworks setzen voll auf das freie Betriebssystem.

Und Sie sind nicht die einzigen. Digital Domain [Spezialeffekte in Titanic, Dante's Peak], Pixar [Toy Story], Industrial Light & Magic [Star Wars Episode I, A.I.] und andere Studios im professionellen Animationsbereich entdecken die Vorzüge eines UNIX-basierten Betriebssystems.

400 Linux-Server als Renderfarm

Dreamworks unterhält 200 Linux-Desktops für Animatoren sowie 400 Linux-Server für die Produktion der Effekte. Pixar besitzt momentan nur 20 Linux-Server für Render-Aufgaben, die Stückzahl soll aber auf 100 aufgestockt werden um ihren nächsten Film, Finding Nemo [Erscheinungsdatum: Sommer 2003], komplett unter Linux zu erstellen.

An Applikationen fehlt es nicht: Maya, Shake, Houdini und die führende kommerzielle Applikation für Animation, Spezial-Effekte und Rendering, RenderMan, sind für Linux erhältlich.