Schluss mit gratis bei sms.at
UCP [Universal Communication Platform], Betreiber von Österreichs reichweitenstärkster Website sms.at, macht nun Ernst mit der Kostenpflicht.
Das Gratis-SMS-Kontingent wurde heute von fünfzig auf fünf Kurznachrichten pro Monat und registrierten User eingeschränkt.
Mit zwei kostenpflichtigen "Plus-Diensten", die unter anderem Verteilerlisten für SMS bieten, werde "sms.at-Usern nicht nur eine Vielzahl hochstehender und verfeinerter Kommunikationsdienste" geboten, heißt es seitens der UCP .
Ein großer Teil der sms.at-User aus dem Privatbereich werde von dieser geänderten Nutzungsbedingung nicht betroffen sein, so die offizielle Auskunft, da sie pro Monat ohnehin nicht mehr als fünf SMS via Web-Interface versenden würden. Bereits im Februar 2001 wurde der Versand von SMS stark reduziert.
Der Beginn der Einführung des Nichtgratis-Seins"Plus" für 9,90 pro Jahr
"Plus" bietet 100 SMS pro Monat mit bis zu 306 Zeichen. Der Dienst umfasst auch die Möglichkeit, "VIP"-SMS zu versenden und SMS Verteilerlisten einzurichten.
Die Texte von "VIP"-SMS erscheinen unmittelbar auf dem Handydisplay des Empfängers, ohne dass dieser Tasten betätigen muss.
Außerdem werden diese SMS beim Versand immer vorgereiht. sms.at Plus kostet einen Euro pro Testmonat, 2,9 Euro pro Quartal oder 9,90 Euro pro Jahr.
Superplus für 19,90 pro Jahr
Das Angebot "Superplus" bietet 200 lange SMS, Verteilerlisten und
"VIP"-SMS, dazu kommt ein SMS-Reminder für Termine. Als Draufgabe
gibts zwei Downloads von Klingeltönen, Logos oder Bildern pro Monat.
sms.at Superplus kostet zwei Euro pro Testmonat, 5,90 Euro pro
Quartal oder 19,90 Euro pro Jahr.
Die neuen DiensteKarten aufladen
Die webbasierte "sms.at Card" kann mit fünf unterschiedlichen Bezahlmöglichkeiten [Mehrwertnummer, Erlagschein, Paybox, Paysafecard, Kreditkarte] aufgeladen werden, um damit Handylogos, Klingeltöne, Kurznachrichten und andere Services zu bezahlen.
Hintergrund: Einführung der Interconnection-Gebühren
Nachdem die Netzbetreiber in Großbritannien und Frankreich
Interconnection-Gebühren aufs Tapet gebracht haben, sind Betreiber
in anderen Ländern rasch gefolgt. Auch in Deutschland, Italien,
Spanien und den Niederlanden sind die zusätzlichen Gebühren bereits
Realität, in Österreich werden sie voraussichtlich im zweiten
Quartal kommen. Die Einführung der Gebühren hat dazu geführt, dass
viele Gratis-SMS-Sites bereits schließen mussten.
"SMS wird erwachsen"
