Online-Handel sucht sichere Kunden
Die Sicherheit des Einkaufs im Internet sorgt seit Jahren für hitzige Diskussionen.
Im Vordergrund steht dabei meist die Sorge der Kunden vor möglichem Missbrauch ihrer Daten.
Aber auch für die Online-Händler, die auf pünktliche Zahlungen ihrer häufig anonymen Kunden angewiesen sind, ist es oft ein riskantes Geschäft.
Richtigkeit der Kundenangaben
Gerade kleinere Online-Anbieter verfügen meist nicht über ein
entsprechend geschultes Personal, um die Richtigkeit der
Kundenangaben zu überprüfen.
Österreich: E-Unternehmen pfeifen aufs GesetzPostadresse erklärt Zahlungsfähigkeit
Daher wird diese Aufgabe häufig ausgelagert: Der Händler engagiert einen so genannten Transaktions-Dienstleister, der das Geschäft für ihn risikofrei machen soll.
Anhand der Postadresse könne der Dienstleister abschätzen, wie zahlungsfähig der Kunde ist, erklärt Michael Basler, Geschäftsführer der Vermittlungs- und Beratungsagentur eBackoffice GmbH.
Wenn der Kunde in einer Gegend wohnt, in welcher der Einkommensdurchschnitt niedrig ist und eine relativ hohe Anzahl an gerichtlichen Mahnbescheiden zugestellt wird, wird er als höheres Risiko für den Händler eingestuft.
Firmenpostfach garantiert Integrität
Die einfachste Art sicherzustellen, dass eine Person tatsächlich
existiert und bei Forderungen auch erreichbar ist, nutzt das
Internet-Auktionshaus eBay. Hier darf sich nur anmelden, wer eine
E-Mail-Adresse hat, die einwandfrei einer Person zuzuordnen ist, so
zu finden bei Firmenpostfächern.
Boom heimischer Web-Shops
