Boom von heimischen Web-Shops
Seit 1.1.2002 gilt für alle Webshop-Anbieter das E-Commerce-Gesetz.
Die österreichische Gesellschaft für Datenschutz, ARGE Daten, hat dazu eine Analyse jener Organisationen gemacht, die Internet-Shops betreiben oder zumindest erste Schritte zum Betrieb unternommen haben.
Computer- und Sex-Shops am beliebtesten
Die Österreicher können derzeit zwischen rund 8.000 Web-Shops
wählen. Beliebt sind Sex-Shops [hier kann der Benutzer unter rund
200 österreichischen Shops wählen], Computer- und Telekom-Shops [ca.
500], Vinotheken [100], Tierhandlungen [100] und Modeanbieter [ca.
200].
E-Commerce-Gesetz wurde abgesegnetEDI vs. Internet
Österreichs Internet-E-Commerce-Umsätze betrugen 2000 2,2 Milliarden Euro, etwa 0,6 Prozent des gesamten Handelsvolumens [für 2001 liegen noch keine Zahlen vor].
Nach wie vor die wichtigste elektronische Umsatzschiene sind diverse proprietäre EDI-Lösungen, diese erreichten 2000 rund acht Milliarden Euro, also rund das Vierfache des Internet-Handels.
Die ARGE Daten erwartet, dass kurzfristig dieser Teil des E-Commerce-Geschäftes von den EDI-Systemen zum Internet verlagert wird.
1 bis 10 Prozent machen 90 Prozent Umsatz
Umgerechnet auf die Zahl der Webshop-Betreiber wären das
durchschnittlich 280.000 Euro/Shop, tatsächlich dürften jedoch ein
bis zehn Prozent der Shops 90 Prozent des Umsatzes lukrieren,
während sich die anderen Shops mit Umsätzen um einige hundert Euro
zufrieden geben müssen.
ARGE DatenKostenloser E-Commerce-Gesetzescheck
Mit dem In-Kraft-Treten des ECG [E-Commerce-Gesetz] ergeben sich eine Reihe von Klarstellungen für E-Commerce-Betreiber und es bestehen verpflichtende Mindeststandards.
Die ARGE Daten stellt allen interessierten Web-Shop-Betreibern einen kostenlosen ECG-Check zur Verfügung.
