Mobilcom muss bei UMTS sparen
Der größte französische Mobilfunkanbieter Orange hat seinen deutschen Mobilfunkpartner Mobilcom aufgefordert, einen "machbaren" Investitionsplan für den vor der Markteinführung stehenden UMTS-Mobilfunk aufzustellen.
Orange und seine Konzernmutter France Telecom hätten klargemacht, dass sie von Mobilcom einen Geschäftsplan erwarteten, der "machbar" sei und "substanziell reduzierte Kapitalausgaben" beeinhalte, teilte Orange als zweitgrößter Mobilcom-Aktionär heute in Paris mit.
Anlass ist UMTS-Streit vom Freitag
Orange verwies angesichts des am vergangenen Freitag offen zu
Tage getretenen Streits über die Höhe der UMTS-Ausgaben in
Deutschland darauf, dass mit Mobilcom in dem vereinbarten
Kooperationsabkommen eine Schlichtung für Streitfälle vorgesehen
sei.
Bürgerinitiativen gegen UMTSZudem bekräftigte der mit 28,5 Prozent an Mobilcom beteiligte französische Mobilfunkkonzern die Haltung der Muttergesellschaft France Telecom, dass France Telecom und Orange den Vereinbarungen mit Mobilcom zufolge nicht verpflichtet seien, einen UMTS-Geschäftsplan zu finanzieren, dem man nicht die zugestimmt habe.
