T-Mobile muss weiter sparen
Diesmal geht es um die Call-Center
Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile muss angesichts des harten Wettbewerbsumfelds ihre Kosten bei den Call-Centern senken und hat den Arbeitnehmern ein Angebot unterbreitet, das eine "Abschmelzen" genannte Kürzung der Schichtzulagen sowie ein Einfrieren der Löhne bis 2009 vorsieht.
Die Einschnitte sind Teil des im vergangenen Jahr eingeleiteten Sparprogramms, Volumen: 1,2 Milliarden Euro. Laut Telekom-Verhandlungsführer Holger Kranzusch liegen die Kosten für die Call-Center von T-Mobile um 30 Prozent über dem Niveau von Vodafone.
Schließungen und der Verzicht
Im Gegenzug soll auf die Schließung von Call-Center-Standorten verzichtet werden. Die Deutsche Telekom hat den Arbeitnehmern eine Frist bis Ende Mai zur Annahme des Angebots gesetzt. Sollte keine Einigung gefunden werden, dann droht das Unternehmen mit der Auslagerung der Call-Center.
Billig-Anbieter
Wie die Konkurrenz hat man mit dem Rückgang der Handygebühren zu kämpfen. Alleine im vergangenen Jahr sanken die Preise nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 11,5 Prozent. Hintergrund ist der Einstieg von Billiganbietern wie Simyo.
(dpa)
