13.02.2002

FRÜHLING

Bildquelle: ORF.at

IT-Branche wieder selbstbewußt

Was auf der Exponet heuer fehle, seien jene "New Companies, die nicht wußten, wem sie was verkaufen wollten."

Typisch dafür sei eine Kombination von wahren "Marketinghorden" bei gleichzeitiger Absenz eines Sales Teams gewesen, sagte Krassimira Bojinova, Geschäftsführerin des Exponet-Veranstalters DC Messen zur FuZo.

Jene, die es aus dem Dot.com-Dasein wirklich in die Gewinnsphäre geschafft haben, seien es mit vernünftigen Partnern, meistens mit biederen, etablierten Firmen angegangen und haben dadurch reüssiert.

Surprise: Software von EMC

In diese Konsoldierungsphase der IT-Schwerindustrie ging der gebeutelte Storage-Pruduzent EMC mit einem neuen Produkt. Überraschend präsentierte der Hardwarespezialist eine Softwarelösung namens Auto-Is.

Wenn man auch vorziehen würde, das alle Kunden nur EMC Produkte verwenden, so habe man der Realität insofern Rechnung getragen, dass bei Auto-Is Schnittstellen für alle Produkte der Mitbewerber funktionieren.

Da mit Auto-Is Operationskosten im teuren Bereich Network Management gesenkt werden können, rechnet sich Wolfgang Hetlinger Area Sales Manager für Zentral Europa, für sein Tool gute Chancen aus.

Telekom wieder als jet2web

Die wichtigste an der Exponet 2002 sei, sagt die Geschäftsführerin der Exponet, "die Branche hat einfach wieder Selbstbewusstsein und vermitteltet Investionssicherheit". Das werde sich auf das Verhalten der Kunden niederschlagen."

Was die Kunden hingegen verunsichere sei, wenn sich eine Branchengröße mit einem überholten Markennamen präsentiere.

Zur Überraschung aller präsentierte sich die Telekom wieder unter der Dachmarke jet2web, obwohl ihre Spitzenmanager bereits vor Wochen diese Dachmarke für obsolet erklärt hatten.

Wie man bei Microsoft Österreich die Lage sieht, lesen Sie im nächsten Teil der FuZo-Serie.