Gute Geschäfte für die Must-Haves
Die Exponet-Fahnen knatterten im Sturm, der den gesamten ersten Tag zwischen den Türmen über die Donauplatte fegte.
Im Inneren des Austria Center traf sich eine Branche, - gemeinhin unter IT subsummiert - die allzu bekanntlich heftige Turbulenzen hinter sich hat.
Wie sich im Lauf dieser FuZo-Serie zeigt, hat diese unterschiedlichst zusammengesetzte Branche völlig verschiedene Aussichten, je nachdem, ob man in der Infrastruktur, PC-Hardware, im Bereich Lösungen und in welchen Services auch immer werkt.
Druck auf der ExponetLayer null bis eins
Auf dem untersten Netzwerkslevel, dessen Wichtigkeit man immer erst bemerkt, wenn einmal nichts mehr geht, arbeitet etwa die Robert Gmeiner Energietechnik aus Leobersdorf.
Herr Gmeiner liefert alles von Mini-USVs bis zu fetten Geräten, die 64 Einheiten versorgen und je nach Konfiguration der Software nacheinander heruntergefahren werden können - eben alles, was ein professionelles Netzwerk hinter sich stehen haben muss.
Die Homepage und ihr Owner"Blindstromkompensation"
Die USVs müssen so beschaffen sein, dass sie auch unter den Lebensbedingungen Mittelafrikas in Kraftwerken funktionieren, denn dorthin liefert das Unternehmen aus Leobersdorf auch, das sich ausserdem mit "Blindstromkompensation" beim Energietransfer spezialisiert hat.
Eine kleine Flaute habe es ab September gegeben, seit Januar habe sich die Nachfrage aber wieder deutlich belebt, sagt Gmeiner. Um die fragliche Zeit war der Telekom Sektor au einem Tiefpunkt, der PC-Verkauf erstmals seit Menschengedenken rückläufig und die [vorvor]letzte Serie des Dotcom-Sterbens auf dem Höhepunkt.
Die Hardcores auf der Software-Ebene, die Werkzeugmacher für Entwickler, haben wiederum andere Zyklen und Probleme. Für Bruno Cravos [Geschäftsführer Delta Software] und Jalal Zarrie, Account Manager von Compuware, brechen Zeiten mit besseren Geschäften an.
Wo Delta niedergelassen istWas die Tool-Macher bewegt
Das Jahr 2000 und die - für größere Betriebe - wenig später nachfolgende Euro-Umstellung hatten gerade ihre Kunden davon abgehalten, in Weiterentwicklungen ihrer Softwares zu investieren.
Dass dies nachgeholt werde, sei bereits in Gange, so Zarrie und Cravos unisono. 2001 habe die Schweizer Niederlassung von Delta die höchsten Umsätze seit ihrer Gründung generiert, sagt Cravos.
Die Herren sprachen beim Hereinplatzen der FuZo in die Konversation gerade über Möglichkeiten und eventuelle Formen einer Zusammenarbeit, was in diesem IT-Marktsegement Zeichen von guter Auftragslage ist
Wie der Wind in anderen Bereichen des IT-Markts weht erfahren Sie im nächsten Teil der Serie heute, Mittag.
