"Stille Post" um illegales Filesharing
Die apa hat heute mit einer Meldung über das Vorgehen von T-Online gegen illegales Filesharing offensichtlich das Prinzip der "stillen Post" gepflegt.
Die Nachrichtenagentur hatte gemeldet, dass "T-Online künftig den illegalen Austausch urheberrechtlich geschützter Inhalte über ihr Netz verhindern will".
"T-Online will die betroffenen Nutzer schriftlich informieren und ihnen ein Protokoll ihrer illegalen Aktivitäten vorlegen. Falls Kunden wiederholt auffielen, könnte T-Online darüber hinaus selbst gegen die illegale Nutzung seines Dienstes vorgehen und den Zugang sperren", hieß es in der apa-Meldung weiter.
T-Online hat allerdings inzwischen in einer Stellungnahme gegenüber der FutureZone den Sachverhalt gänzlich anders dargestellt.
Richtigstellung
T-Online weist zunächst darauf hin, dass "keine [entsprechende] Ankündigung vom heutigen Tag existiert".
Die apa-Meldung beziehe sich viemehr auf einen "c't"-Beitrag, der schon vor rund zehn Tagen erschienen ist und sich auf einen konkreten Einzelfall bezieht.
Des Weiteren stellt das Unternehmen klar, dass "T-Online nicht selbst nach Inhalten sucht und auch keine Überwachung von Kunden stattfindet".
In dem in der "c't" angesprochenen Einzelfall habe T-Online dagegen "nach einem Hinweis Dritter auf das Copyright aufmerksam" gemacht.
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