28.01.2002

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Bildquelle: ORF ON

Kein Internet-Cafe in Goma

Die österreichische "Emergency Response Unit" [ERU] Telecom stehe für Goma noch auf Abruf, ein Einsatz werde eher unwahrscheinlich, schreibt Karl Dopler vom Roten Kreuz.

Da die Flüchtlingslager außerhalb des Kampfgebietes nicht angenommen werden und die Menschen nach Goma und damit ins Bürgerkriegsgebiet zurückkehrten, falle das unter den alleinigen Einsatzbereich des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz [IKRK] in Genf.

Unter den Anfragen zum Bericht der FuZo war auch die eines entsprechend qualifizierten Allround-Technikers, die wir an das OERK weitergeleitet haben.

Ein ominöses Internet-Cafe

Durch die Agenturberichte geistert seit längerem auch ein Internet-Cafe, das angeblich in Goma in Betrieb gewesen ist.

Laut dpa hatte ein John Kanyoni erst kurz vor der Katastrophe ein Internet-Cafe im nun zerstörten Teil Gomas eröffnet. Er will es wieder aufbauen. "Was können wir anderes tun?" fragt er im dpa-Bericht.

Ein deutscher Registrar für .CD

Der für CD-Domains der Demokratischen Republik Kongo zuständige Registrar sitzt weit weg von der Katastrophe, nämlich in Deutschland.