Kein Internet-Cafe in Goma
Die österreichische "Emergency Response Unit" [ERU] Telecom stehe für Goma noch auf Abruf, ein Einsatz werde eher unwahrscheinlich, schreibt Karl Dopler vom Roten Kreuz.
Da die Flüchtlingslager außerhalb des Kampfgebietes nicht angenommen werden und die Menschen nach Goma und damit ins Bürgerkriegsgebiet zurückkehrten, falle das unter den alleinigen Einsatzbereich des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz [IKRK] in Genf.
Unter den Anfragen zum Bericht der FuZo war auch die eines entsprechend qualifizierten Allround-Technikers, die wir an das OERK weitergeleitet haben.
Die ERU Telecom aus Österreich sucht Menschen, die in Personalunion VHF-Repeater-Stationen aufbauen, zur Not einen Stromgenerator reparieren, mit Codan-Kurzwellen-Datenfunk umgehen und eher anspuchslose Netzwerke mit bis zu zehn Rechnern administrieren können.
Kommunikation im KatastrophengebietEin ominöses Internet-Cafe
Durch die Agenturberichte geistert seit längerem auch ein Internet-Cafe, das angeblich in Goma in Betrieb gewesen ist.
Laut dpa hatte ein John Kanyoni erst kurz vor der Katastrophe ein Internet-Cafe im nun zerstörten Teil Gomas eröffnet. Er will es wieder aufbauen. "Was können wir anderes tun?" fragt er im dpa-Bericht.
Erstmals aufgetaucht ist Besagter im Bericht des zentralfrikanischen Web-Dienstes Lesoftonline mit der Ankündigung, das erste Cybercafe im "befreiten Gebiet" zu eröffnen. Ob es dazu je gekommen ist, ist ziemlich fraglich, im Netz wenigstens wurde es nirgendwo auf den Linkpages für Cybercafes annonciert.
Zentralfrikadienst - Server Location Denver,ColoradoEin deutscher Registrar für .CD
Der für CD-Domains der Demokratischen Republik Kongo zuständige Registrar sitzt weit weg von der Katastrophe, nämlich in Deutschland.
Key-Systems bietet ".CD" jenen an, die spezielles Interesse an musikbezogenen Websites haben, etwa Produzenten von "CD-Software".
www.cd
