21.01.2002

NEUE STUDIE

Bildquelle: PhotoDisc

Online bezahlen zu kompliziert

Laut einer Umfrage der Universität Karlsruhe scheuen sich auch erfahrene Internet-User immer noch davor, online einzukaufen.

Grund dafür sind [wenig überraschend] vor allem die vielfältigen Modalitäten und Standards beim Bezahlen der Ware.

Bis dato sind Kreditkarten, Überweisungen, Nachnahmen und Lastschriften die gängigsten Bezahlmethoden im Netz.

Auch neuere Verfahren wie etwa das Bezahlen kleinerer Beträge per Handy, Mehrwertnummer oder Wertkarte stoßen mehrheitlich noch auf große Skepsis bei den Kauf[un]willigen.

Angst vor Datenmissbrauch

Die Sorge vor dem Datenmissbrauch ist vor allem beim Bezahlen mit Kreditkarte groß. Gut die Hälfte aller Internet-Nutzer, die noch nie online eingekauft haben, fürchten, dass ihre Kreditkartennummer in falsche Hände geraten könnte.

Doch nicht nur die Konsumenten haben Schwierigkeiten mit den angebotenen Zahlmethoden. Die Internet-Händler haben vor allem mit den im Vergleich zum Bargeldverkehr weitaus höheren Kosten des virtuellen Zahlungsverkehrs ihre Probleme.

Deshalb tüfteln zahlreiche Unternehmen und Banken an neuen Systemen, die das Einkaufen im Netz für Anbieter und Kunden bequemer und sicherer machen sollen als die klassischen Verfahren.

Gerade die Vielfalt der Systeme verunsichert die Verbraucher. Zudem gibt es noch keine eindeutige Tendenz, welches der neuen Verfahren sich schlussendlich durchsetzen wird.