"Stillstand ist Rückschritt"
Hewlett-Packard-Chefin Carly Fiorina hat in ihrer CES [Computer Electronics Show]-Keynote die Übernahme von Compaq verteidigt und die Führungsrolle von Hewlett-Packard [HP] im Digital Imaging hervorgehoben.
2001 hat HP laut Fiorina in den USA erstmals mehr Digitalkameras als Kodak und Sony verkauft.
Ziel des Unternehmens sei es jetzt, die Arbeitsschritte beim Fotografieren zu vereinfachen und verschiedene Geräte wie Smartphones und Drucker drahtlos miteinander zu verbinden.
In puncto Vernetzung lobte Fiorina dabei unter anderen die Microsoft-Produkte Windows XP und Freestyle.
HP unterstützt Freestyle
Freestyle hat Samsung, NEC und Hewlett-Packard auf seiner Seite
und kombiniert ansatzweise PC und TV-Gerät miteinander. Der Grund:
In Verbindung mit einer TV-Karte dient die Plattform auf dem PC als
Oberfläche für Microsofts interaktives Fernsehen "Ultimate TV" -
allerdings nur in den USA. Kommt etwa eine Botschaft aus dem MSN
Messenger an, wird diese in das laufende Programm eingeblendet.
Gleichzeitig fungiert Freestyle als Fotoalbum und Abspielgerät von
Musik- und Videodateien.
Bill Gates setzt auf den Fernseher"Stillstand ist Rückschritt"
Zuletzt verteidigte Fiorina die Übernahme von Compaq, indem sie sich auf die Firmengründer William Hewlett und David Packard berief, die nach dem Motto "Stillstand ist Rückschritt" trotz Widerstands von Skeptikern stets neue Wege beschritten.
Die Übernahme von Compaq sei daher die richtige strategische Entscheidung.
Elefantenhochzeit könnte kippen
Die Übernahme Compaqs durch Hewlett-Packard droht am Widerstand
der Familien der HP-Firmengründer zu scheitern. Die einflussreichen
Nachkommen der Gründer William Hewlett und David Packard, die
zusammen rund 18 Prozent der Aktien kontrollieren, lehnen das
Geschäft geschlossen ab.
Traditon vs. Business
