Auch Infineon will DRAM-Preise erhöhen
Nach dem südkoreanischen Hynix-Konzern erwägt auch der deutsche Chiphersteller Infineon, die Preise für DRAM-Speicherbausteine zu erhöhen. Auch Samsung will nun seine Preise anheben.
Im bis September laufenden Geschäftsjahr hatte Infineon einen Vorsteuerverlust von 1,02 Milliarden Euro gemacht.
Plus dreißig Prozent
Hynix Semiconductor hob die Preise für die DRAM-Chips diesmal
gleich um 30 Prozent an. Im Dezember hatte das Unternehmen die
Preise schon um 10 bis 20 Prozent erhöht.
Die Ankündigung von HynixÜbernahme von Hynix durch Micron immer konkreter
Der amerikanische Speicherhersteller Micron soll fünf Milliarden USD für die DRAM -Sparte seines Konkurrenten bieten. Hynix erzielt mit dieser Abteilung zwei Drittel seines Umsatzes.
Das Unternehmen hat mit massiven finanziellen Problemen zu kämpfen und wird von Kreditgebern und Aktionären unter Druck gesetzt. Der Schuldenberg ist durch die gesunkenen Speicherpreise auf 6,8 Milliarden USD angewachsen.
Ob sich die Kreditgeber mit den fünf Millionen USD zufrieden geben, bleibt abzuwarten. Durch eine Fusion würden die beiden Speicherhersteller zumindest bei der Produktionskapazität an Marktführer Samsung vorbeiziehen.
