04.01.2002

SPEICHERMARKT

Auch Infineon will DRAM-Preise erhöhen

Nach dem südkoreanischen Hynix-Konzern erwägt auch der deutsche Chiphersteller Infineon, die Preise für DRAM-Speicherbausteine zu erhöhen. Auch Samsung will nun seine Preise anheben.

Im bis September laufenden Geschäftsjahr hatte Infineon einen Vorsteuerverlust von 1,02 Milliarden Euro gemacht.

Übernahme von Hynix durch Micron immer konkreter

Der amerikanische Speicherhersteller Micron soll fünf Milliarden USD für die DRAM -Sparte seines Konkurrenten bieten. Hynix erzielt mit dieser Abteilung zwei Drittel seines Umsatzes.

Das Unternehmen hat mit massiven finanziellen Problemen zu kämpfen und wird von Kreditgebern und Aktionären unter Druck gesetzt. Der Schuldenberg ist durch die gesunkenen Speicherpreise auf 6,8 Milliarden USD angewachsen.

Ob sich die Kreditgeber mit den fünf Millionen USD zufrieden geben, bleibt abzuwarten. Durch eine Fusion würden die beiden Speicherhersteller zumindest bei der Produktionskapazität an Marktführer Samsung vorbeiziehen.