Hynix erhöht DRAM-Preise um 30 Prozent
Der südkoreanische Chiphersteller Hynix Semiconductor hat seine Preise für DRAM-Speicherbausteine um 30 Prozent angehoben.
Preiserhöhungen bereits im Dezember
Bereits im Dezember hatte Hynix die Preise mehrfach erhöht. Vor
allem DDR-Module waren davon betroffen und sind im Handel bereits
deutlich teurer geworden.
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Unklarheit herrscht unterdessen weiterhin über eine mögliche
Übernahme des Unternehmens durch den US-Wettbewerber Micron.
Hynix und Micron vor möglicher PartnerschaftDer Hauptgläubiger von Hynix, die Korea Exchange Bank [KEB], widersprach einem Bericht der Nachrichtenagentur "Yonhap". Diese hatte KEB-Präsident Kim Kyung-lim mit den Worten zitiert, dass Micron "nach dieser Woche" ein Übernahmeangebot für den angeschlagenen Chipherstellers vorlegen wird.
Ein Unternehmenssprecher schwächte die Aussagen später ab: Kim habe gemeint, dass der Fortschritt der Gespräche zwischen den beiden Wettbewerbern möglicherweise nach dieser Woche abzusehen sei.
