Hynix und Samsung erhöhen Speicherpreise
Laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" haben die beiden DRAM-Riesen Hynix und Samsung ihre Preise um bis zu 20 Prozent gesteigert.
Vor allem DDR-Module sind davon betroffen und sind im Handel bereits deutlich teurer geworden.
Dem Bericht zufolge hat Samsung die Erhöhungen bestätigt. Demnach werden je nach Speichertyp zehn bis 15 Prozent mehr verlangt. Hynix teilte der Zeitung mit, dass seine Preise um zehn bis 20 Prozent erhöht würden.
HynixAuswirkungen
Im deutschen Einzel- und Versandhandel machen sich die Meldungen schon bemerkbar. Vor allem die schnellsten DDR-Module mit einer CAS-Latency von 2,0 sind mit 256 MB Kapazität nicht mehr unter 95 Euro zu bekommen, wenn man auf Markenmodule besteht.
Immerhin sind diese Riegel aber jetzt wieder zu bekommen. Nach der ersten Preiserhöhung Ende November war der Markt praktisch leer gefegt. Weiterhin etwas günstiger sind die nur unwesentlich langsameren Speicher mit einer CAS-Latency von 2,5.
Da heute auch Intel seinen ersten DDR-Chipsatz vorgestellt hat, wird die Nachfrage nach DDR-Modulen auch langfristig steigen. Es ist daher nicht auszuschließen, dass sich Preise noch weiter nach oben bewegen.
