Pläne der UPC-Mutter im Kartellvisier
Entscheidungen des deutschen Bundeskartellamts zu den strittigen Kabelnetz-Käufen des US-Medienkonzerns Liberty Media in Deutschland werden sich hinauszögern.
Nach der Fristverlängerung beim geplanten Kauf von sechs regionalen Kabelgesellschaften der Deutschen Telekom vom 7. Jänner auf 28. Februar 2002 soll auch die geplante Übernahme der Kabelnetz-Gesellschaft TeleColumbus bis Mitte März - unter Ausschöpfung der vollen viermonatigen Frist - geprüft werden, wie ein Sprecher des Kartellamts heute in Bonn bestätigte.
Kabelnetz-Preise werden nicht gesenktKabel und Kirch
Gegen die Übernahmepläne von Liberty waren bereits Bedenken aus dem Kartellamt verlautet. Liberty hat außerdem noch einen Einstieg in den Pay-TV-Sender der Kirch-Gruppe, Premiere World, beim Kartellamt angemeldet.
Liberty Media ist zugleich Muttergesellschaft des größten europäischen Kabelnetz-Betreibers UPC.
