07.12.2001

AUFSCHWUNG

Bildquelle: TechW

Ende der Krise für Intel und AMD

Die beiden weltgrößten Chiphersteller Intel und Advanced Micro Devices [AMD] haben für das vierte Quartal ihre Umsatzprognosen nach oben geschraubt.

Intel hat vor allem von einer überraschend gestiegenen Nachfrage nach PC-Prozessoren profitiert, AMD geht nun sogar davon aus, früher als erwartet, nämlich im zweiten Quartal 2002 wieder in die schwarzen Zahlen zu kommen.

Intel, die Nummer eins auf dem Chipmarkt, hat seine Umsatzprognose von 6,2 bis 6,8 Milliarden USD [6,9 bis 7,5 Milliarden Euro] bis auf 6,7 bis 6,9 Milliarden USD [7,5 bis 7,6 Milliarden Euro] angehoben. Analysten zeigten sich wenig überrascht, da sich das derzeitige Intel-Flaggschiff Pentium 4 bisher ausgezeichnet verkauft.

AMD will Umsatz um zehn Prozent steigern

AMD, der zweitgrößte Chiphersteller der Welt, baut vor allem auf seine Athlon-Serie.

Die Verkäufe seien "robust" und AMD will im vierten Quartal seine Umsätze im Vergleich zum dritten Quartal um zehn Prozent steigern. AMD verbuchte damals einen Umsatz von 765,9 Millionen USD [847 Millionen Euro].

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Unterdessen liegen auch die Aufträge von Sun Microsystems im laufenden zweiten Quartal bisher im Rahmen der internen Zielvorgaben.