Merrill Lynch prüft TA-Verkaufsvarianten
Die staatliche Industrieholding ÖIAG, die 47,8 Prozent an der börsennotierten Telekom Austria hält, hat die Investmentbank Merrill Lynch damit beauftragt, der ÖIAG als "Financial Advisor" beratend bei der Entscheidung über das weitere Vorgehen mit dem TA-Anteil zur Seite zu stehen, hieß es heute aus dem Büro des ÖIAG-Vorstands und TA-Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Michaelis.
Die ÖIAG prüfe derzeit noch die weitere Vorgehensweise mit dem TA-Anteil, eine endgültige Entscheidung, ob der Anteil verkauft werden soll, sei bisher nicht gefallen, hieß es weiter.
Über den Zeitpunkt der Entscheidung wurden keine Angaben gemacht. Es gebe mehrere Varianten, die ÖIAG lasse sich mit einer Entscheidung zeitlich nicht unter Druck setzen.
Keine österreichische Lösung für TA-VerkaufVarianten
Brancheninsider gehen davon aus, dass sich die ÖIAG im Zuge des angekündigten Verkaufs des Anteils der Telecom Italia an der TA und an der Mobilkom Austria ebenfalls aus der TA zurückziehen werde, eine offizielle Bestätigung dafür gibt es allerdings bisher nicht.
Die Telecom Italia hält 29,8 Prozent an der TA und 25 Prozent und eine Aktie an der Mobilkom.
