AMD macht wieder Gewinn
Der Chiphersteller AMD hat seinem Konkurrenten Intel Marktanteile abgerungen und seinen Umsatz um die Hälfte gesteigert.
Der zweitgrößte Chiphersteller Advanced Micro Devices [AMD] ist im vierten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt.
Grund waren ein deutlich gestiegener Absatz an Prozessoren, der auch zu einem größeren Marktanteil von AMD in den Bereichen Server, Desktop und mobile Produkte führte.
Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, wurde im am 25. Dezember abgelaufenen Quartal ein Gewinn von 95,6 Millionen Dollar erzielt. Der Umsatz kletterte um 45 Prozent auf 1,84 Milliarden Dollar.
Im entsprechenden Vorjahresquartal erzielte der Konzern noch einen Umsatz von 1,26 Milliarden Dollar und einen Verlust von 30 Millionen Dollar. Die Aktie stieg im nachbörslichen Handel um fast sieben Prozent.
AMD hatte am Mittwoch den offiziellen Handel mit rund vier Prozent im Plus beendet, obwohl die meisten technologiewerte aufgrund der enttäuschenden Ergebnisse von Konkurrent Intel und Yahoo belastet waren.
Hohe Erwartungen
Die Erwartungen der Analysten konnte AMD beim Gewinn allerdings nicht erfüllen. Als Grund dafür nannte das Unternehmen Kosten im Zusammenhang mit der Abspaltung des Speicherchip-Gemeinschaftsunternehmens mit Fujitsu, Spansion. Die Sonderbelastung bezifferte AMD auf 110 Millionen Dollar.
(futurezone | AP | Reuters)
