max.mobil wird freiwillig zu "T-Mobile"
Das Ende der Marke max.mobil ist seit einiger Zeit besiegelt. Schon bis "spätestens Ende kommenden Jahres" soll auch die österreichische Mobilfunktochter der Deutschen Telekom "T-Mobile" heißen.
Das bestätigte max.mobil-Geschäftsführer Friedrich Radinger, der seit kurzem auch für die internationale Markenstrategie im T-Mobile-Konzern zuständig ist, heute noch einmal.
Wert legte der max.mobil-Geschäftsführer aber darauf, dass diese Aktion nicht von der deutschen Mutter verordnet worden sei. "Wir bestimmen den Prozess aktiv mit", sagte Radinger.
Der Wettbewerb werde aber in den nächsten Jahren viel internationaler. Dem müsse man mit einer internationalen Marke Rechnung tragen, um auch für den Kunden die Vorteile eines Netzbetreibers mit internationalem Background zu unterstreichen.
Neuer Finanzvorstand für max.mobil"Leichter Abschiedsschmerz"
Bei max.mobil hatte man sich bei der ersten Ankündigung der Namensänderung im August noch überrascht gezeigt. Man arbeite an einer "ergänzenden" Markenstrategie, hieß damals.
Für den Vorsitzenden der max.mobil-Geschäftsführung, Georg Pölzl, ist die Trennung von der Marke max.mobil auch heute noch mit einem "leichten Abschiedsschmerz" verbunden.
"Dass wir an der Marke max.mobil hängen, ist keine Frage." Schließlich habe man die Marke in Österreich sehr gut aufgebaut, meinte Pölzl. Wie hoch der Markenwert von "max.mobil" derzeit liege, wollte Pölzl nicht beziffern.
max.mobil soll "T-Mobile" heißenMäxchen-Schutz
Ein kleiner Teil von max.mobil soll aber auch nach der Einführung von T-Mobile auf dem österreichischen Markt bestehen bleiben. Das Kundenbindungsprogramm "Mäxchen" wird beispielsweise voraussichtlich auch nach der Umstellung bestehen bleiben.
Welche weiteren Teile von max.mobil in die neue Markenstrategie eingebracht würden, werde derzeit noch erarbeitet, so Radinger.
Die britische Mobilfunk-Tochter der Deutsche Telekom, One2One, wird sich ebenfalls bis Ende kommenden Jahres in "T-Mobile" umbenennen.
One2One heißt bis Ende 2002 "T-Mobile"max zahlt für eigens Verschwinden
Die Produktentwicklung wird laut Radinger "einige zehn Millionen ATS" kosten - ein Aufwand, den max.mobil vermutlich selbst tragen wird.
"Die internationale Vereinheitlichung der Marke im Konzern ist eine partnerschaftliche Aktion. Jeder Partner wird seinen Beitrag dazu leisten", so Radinger.
