Trotz Napster "ein Haufen Geld"
Die isländische Popmusikerin Björk hat harsche Kritik an ihren Musikerkollegen geübt. "In den vergangenen 2000 Jahren" wären Musiker "nie an der Spitze der Gesellschaftspyramide" gestanden, sagte Björk der Zeitschrift "Musikexpress" in einem in der kommenden Woche erscheinenden Interview.
Die Aufregung ihrer Kollegen aus der Musikbranche, die mehrheitlich File-Sharing-Tools ablehnen, kann sie nicht verstehen: "Trotz Napster verdienen wir doch alle einen Haufen Geld." Sie selbst lade häufig Musik aus dem Internet herunter.
Voll gefressen
Erst seitdem es "diese große Musikindustriemaschine" gebe, seien viele ihrer Kollegen überhaupt zu Stars geworden, sagte Björk.
Die Plattenindustrie habe "die meisten Musiker zu voll gefressenen, dekadenten und gierigen Monstern" gemacht, schimpfte die 35-Jährige weiter.

