Sony und Ericsson bilden Joint Venture
Sony und Ericsson wollen bei der Handyproduktion zusammenarbeiten.
Beide Unternehmen bestätigten am Donnerstag in Tokio und Stockholm Verhandlungen darüber, wollten aber noch keine Einzelheiten nennen.
Joint Venture in Großbritannien
Der japanische Fernsehsender NHK berichtete, beide Firmen hätten
sich grundsätzlich auf ein Joint Venture in Großbritannien geeinigt
und würden in der kommenden Woche dazu eine Erklärung abgeben.
Zeichen für Trendwende an den Tech-BörsenVerluste im Handygeschäft ausgleichen
Die Kooperation soll unter anderem die Entwicklung, Produktion und die Vermarktung von Mobiltelefonen umfassen. Beide Unternehmen wollen mehrere hundert Milliarden Yen investieren.
In Tokio hieß es, dass Sony mit der Allianz hoffe, im Kampf um den Mobilfunkmarkt mit seinen japanischen Rivalen wie NEC und Matsushita Electric zulegen zu können.
Ericsson wird versuchen, durch die strategische Allianz mit einem der führenden asiatischen Elektronikunternehmen die Verluste im Handygeschäft auszugleichen. Zudem biete die Allianz Kostenvorteile bei der teuren Entwicklung von Handys der nächsten Generation zu einer Zeit, da das Wachstum auf dem weltweiten Mobilfunkmarkt inzwischen deutlich langsamer verlaufe.
Sonys Aktien mit Plus von 3,24 Prozent
Ericssons Mobiltelefon-Herstellung ist bereits vollständig an den
US-Konzern Flextronics ausgelagert. Diese machte seit dem zweiten
Quartal 2000 Verluste. Im frühen Handel stiegen Sonys Aktien an der
Börse in Tokio um 3,24 Prozent.
Telekom-Feuerwerk an Europas Börsen
