Neue HP-Handhelds und -Laserdrucker
Hewlett-Packard hat auf der CeBIT mit dem Pocket-PC "Jornada 525" und dem Handheld-PC "Jornada 710" zwei abgespeckte Versionen seiner bisherigen Jornada-Modelle vorgestellt.
Der stiftbasierte "Jornada 525" ist eigentlich kein neues Gerät, sondern eine Light-Version der Pocket-PCs der Jornada-540er-Serie. Zum einen hat HP den "Jornada 525" statt mit einem 16-Bit-Farbdisplay [65.536 Farben] nur mit einem Touchscreen bestückt, der bei einer Farbtiefe von acht Bit 256 Farben darstellen kann.
Zum anderen verzichtet der Hersteller auf die USB-Dockingstation und liefert zur Synchronisation mit dem PC nur ein Cradle mit der langsameren seriellen Schnittstelle mit.
Auch beim Gehäuse ergibt sich eine Veränderung. Der "Jornada 525" kommt jetzt statt mit dem bisher üblichen Metallgehäuse mit einem Plastikgehäuse ohne Schutzklappe. Dafür sinkt aber das Gewicht des Geräts von 260 auf 230 Gramm. Ansonsten entspricht der neue PDA der technischen Ausstattung des Jornada 545. Der PDA soll Mitte April zu einem für rund 400 Euro in den Regalen stehen.
CeBIT: Handys, Rezession und Angst vor "Hackern"Jornada 710
Weniger an Privatanwender als an mobile Geschäftsleute richtet sich der tastaturbasierte "Jornada 710". Der Handheld-PC entspricht dem im letzten Jahr vorgestellten "Jornada 720", lässt aber das eingebaute Modem weg.
Um dieses Manko zu kompensieren, lassen sich laut HP in die Erweiterungsschächte vom Typ CompactFlash I und PCMCIA II Wireless LAN-, GSM- oder Bluetooth-Karten zur Kommunikation über das Internet einsetzen.
Der "Jornada 710" kommt mit der speziell auf Geräte mit Tastatur abgestimmten Variante Handheld-PC 2000. Er verfügt über eine Miniausgabe des Internet Explorer 4.0 als Browser, der neben HTML 4.0 auch XML unterstützt. Damit soll der drahtlose Zugriff auf komplexe Intranets per DFÜ-Netzwerk mit den Tastatur-PDAs interessant werden. Neben den üblichen Anwendungen wie der Pocket-Version des Officepakets und einem E-Mail-Client hat Microsoft auch den Windows Media Player in Handheld-PC 2000 integriert, mit dem beispielsweise MP3-Dateien abgespielt werden können. Der "Jornada 710" ist ab 1. April für rund 800 Euro im Fachhandel erhältlich.
Hewlett-PackardLaserdrucker
Hewlett-Packard erneuert außerdem seine Palette kleiner und mittelgroßer Laserdrucker für den professionellen Einsatz. Die zur CeBIT vorgestellten Neuerungen beinhalten vier neue Modellserien monochromer Laserdrucker: die LaserJet-Serien 1200, 2200, 3200 und 4100.
Der neue LaserJet 4100 ist mit einer Embedded Virtual Machine ausgerüstet. So kann der Drucker direkt kundenspezifische Java-Applets ausführen. Zusätzlich besitzt der LaserJet 4100 einen Embedded Webserver. Der Zugriff auf den Drucker erfolgt über einen Standardbrowser.
Bei entsprechender Konfiguration verschickt das Gerät Fehlermeldungen oder die Bestellung neuer Druckkassetten per E-Mail. Die 4100-Geräte sind im April mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 24 Seiten pro Minute ab 1.400 Euro zu haben.
Der LaserJet 1200 ist ein Arbeitsplatzdrucker mit einer Seitenleistung von bis zu 14 Seiten pro Minute. Das Modell 1220 dieser Serie kopiert darüber hinaus Dokumente und erlaubt deren Erfassung und Verteilung per E-Mail oder Fax. Die 1200-Serie startet mit Preisen ab 500 Euro. Die LaserJet-Serie 2200 druckt bis zu 18 Seiten pro Minute und ist serienmäßig mit einer Duplexeinheit sowie Infrarot-Schnittstelle ausgestattet. Die Preise der ab April erhältlichen Geräte beginnen bei rund 1.000 Euro. Die 3200-Serie kommt wie die Vorgängerreihe als All-in-one-Ausführung. Diese Geräte drucken, faxen, kopieren, scannen und sind Netzwerk- sowie E-Mail-fähig. Der Einstiegspreis der ab Mitte April verfügbaren Geräte liegt bei rund 800 Euro.
