Talfahrt der RAM-Preise beschleunigt
Für den Sturzflug der RAM-Preise ist kein Ende abzusehen. Lag der Preis für ein Modul mit 128 Megabyte Kapazität 18 Monate lang zwischen 2.000 und 2.500 ATS [ausgenommen Preisspitze durch Erdbeben], ist derselbe Riegel heute bereits ab 555 ATS erhältlich.
Eine Analyse des Marktforschungsinstituts ICIS-LOR kündigt nun einen weiteren Preisverfall bei den Bauteilen für RAM-Sets an.
Für Konsumenten bedeutet das billigere Speichermodule dank der billigeren Kosten für die Herstellung.
1999 brachte ein Erdbeben die taiwanesische RAM-Produktion gehörig durcheinander. Als Folge vervierfachten sich die RAM-Preise weltweit. Experten prophezeiten damals, die Tiefpreis des Sommers 99 würden nie wieder erreicht werden.
Preise für RAM weiter im FallenStückpreis von 128 MBit sinkt auf fünf USD
Der Stückpreis für 128-MBit-DRAM fiel bis Ende Februar weltweit auf fünf USD. Zwischen letzter Woche und heute liegen erneut ein Preisverfall von 5,08 Prozent in den USA, 3,25 Prozent in Europa und 3,49 Prozent in Asien.
Aus mehreren der DRAM-Bausteine werden die endgültigen RAM-Riegel gefertigt.
Einen Grund für den kontinuierlichen Preisverfall stellt auch die Flaute auf dem Handy-Markt dar. Befanden sich viele Hersteller Anfang letzten Jahres noch im Kaufrausch bezüglich Handy-Komponenten, sind dank stagnierendern Handy-Umsätze viele auf ihren Beständen sitzen geblieben.
Dadurch erklärt sich ein Überangebot an Bauteilen, das von vorsichtig gewordenen Herstellern nicht ausgeschöpft werden will.
2001 drückt schwache PC-Industrie die Speicher-Preise
Innerhalb von nur zwei Monaten sind die Preise teilweise um mehr
als 70 Prozent gefallen. Random Access Memory, so der volle Name für
RAM, war noch vor wenigen Jahren eine der teuersten Komponenten
jedes Personal Computers.
Schwache PC-Industrie drückt Speicher-Preise
