Schlechter Börsenstart für Orange
Der französische Telekomkonzern France Telecom hat den Ausgabepreis für die Aktie seiner Mobilfunktochter Orange auf 9,50 Euro festgelegt.
Unter dem Druck der Großinvestoren war der französische Mutterkonzern gezwungen, den Einführungspreis deutlich niedriger zu gestalten als ursprünglich gewollt.
Der Unternehmenswert von Orange wurde nun auf 45,6 Milliarden Euro angesetzt - mindestens zehn Milliarden Euro niedriger als geplant.
Schlechte Börsenluft für TelekomsUnter Zugzwang
Nach Angaben aus Börsenkreisen war die Aktie bei den institutionellen Anlegern zweieinhalbfach überzeichnet. Zudem orderten rund 1,3 Millionen Privatanleger die neuen Anteile.
Insgesamt sollen 633 Millionen Orange-Aktien ausgegeben werden, was 13 Prozent des Kapitals der Mobilfunktochter entspricht.
France Telecom stand bei der Wahl des Termins für den Börsengang unter Zugzwang. Das Unternehmen muss seine Schulden beim britischen Mobilfunkkonzern Vodafone begleichen und bis zum 31. März eigene Aktien im Wert von sieben Milliarden Euro von Vodafone zurückkaufen.
