"SAP" soll Pflichtschulfach werden
SAP Österreich will sich "verstärkt am heimischen Bildungssektor engagieren" und plant die Zusammenarbeit mit Universitäten und Fachhochschulen zu intensivieren.
Wenn es nach dem Unternehmen geht, sollen nicht nur SAP-Ideen und -Lösungsansätze in Forschung und Lehre Eingang finden, sondern SAP-Software soll auch zu einem Pflichtfach an den berufsbildenden Schulen Österreichs werden.
Das sei derzeit Gegenstand von "Verhandlungen" mit dem Unterrichtsministerium, sagte SAP-Österreich-Finanzchef Ferdinand Hacker heute in Wien.
Bereits seit dem vierten Quartal 2000 stehe mehreren österreichischen Universitäten in Wien, Graz und Salzburg SAP-Software zur Verfügung. Zudem sei ein Projekt an berufsbildenden Schulen, an denen SAP als Freifach gelehrt werde, sehr erfolgreich verlaufen, sagte Hacker.
Letzte Woche erlitt SAP ein PR-Desaster, als die kanadische Lebensmittelkette Sobeys die Einführung von SAP-Software abgebrochen hat und mangelnde Funktionalität sowie die Komplexität der Programme als Grund dafür nannte.
Handelskette cancelt SAP-ProgrammeErgebnis 2000
SAP Österreich konnte 2000 den Umsatz um 30 Prozent von 70,5 auf 91,6 Millionen Euro ausgeweiten.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit legte 2000 um 179 Prozent von 6,2 auf 17,3 Millionen Euro zu. Die Mitarbeiterzahl stieg um 25 Prozent von 211 auf 263.
Für das Geschäftsjahr 2001 peilt SAP Österreich eine Umsatzsteigerung von 15 bis 20 Prozent an. Den Fokus der Geschäftsstrategie will das Unternehmen auf die E-Business-Plattform mySAP.com legen, die als "führende Plattform" etabliert werden soll.
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