Siemens-Betriebsrat stimmt Jobabbau zu

minus 17.000
26.08.2008

Sozialplan angenommen

Der Elektrokonzern Siemens kann den massiven Stellenabbau wie geplant umsetzen. Der Gesamtbetriebsrat [GBR] stimmte bei einer außerordentlichen Sitzung am Dienstag dem Interessenausgleich und Sozialplan zu, wie die Arbeitnehmervertreter in München mitteilten.

Grundlage des Interessenausgleichs und Sozialplans, mit dem der Stellenabbau abgefedert werden soll, seien die zwischen GBR, Siemens und der IG Metall vereinbarten Eckpunkte, hieß es.

Dazu gehöre neben dem Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen auch eine Beschäftigungsgesellschaft für 24 Monate.

Siemens will weltweit fast 17.000 Arbeitsplätze streichen, davon 5.250 in Deutschland und rund 100 in Österreich. Die Jobkürzungen sollen bis 2010 in der Verwaltung 1,2 Milliarden Euro einsparen.

(dpa)