Entscheidung über Handygebühren heuer
Die vom Telekom-Regulator bis 2012 geplante, schrittweise Vereinheitlichung und Senkung der aktuell unterschiedlichen Mobilfunk-Terminierungsentgelte, die sich Telekom-Betreiber gegenseitig für die Zustellung von Gesprächen in die jeweiligen Mobilfunknetze verrechnen, geht der EU offenbar zu langsam.
EU-Kommissarin Viviane Reding habe den österreichischen Regulator zu einer schnelleren Vorgangsweise gemahnt, hieß es am Montag in Medienberichten.
In der Rundfunk- und Telekom-Regulierungsbehörde RTR wollte man unter Verweis auf ein laufendes Verfahren dazu keine Details nennen. Die Telekom Control Kommission [TKK] bemühe sich aber, noch im heurigen Jahr in dieser Sache zu entscheiden, sagte eine Sprecherin.
Den Plänen der TKK zufolge sollten die Mobilfunk-Terminierungsentgelte bis 2012 auf unter zehn Cent pro Minute gesenkt werden.
Die begutachtete Regelung "erscheint nicht als die angemessene Maßnahme, das identifizierte Wettbewerbsproblem anzugehen", so Reding. Der vom Regulator vorgeschlagene Gleitpfad von mehr als sechs Jahren sei "übermäßig lang", das "Wettbewerbsproblem" würde dadurch "sogar zunehmen".
EU-Kommissarin kritisiert Telekom Control
