Sonys PS3 wird unter Wert verkauft
Sony-Chef Howard Stringer gab nun weitere Details zum Launch der Spielekonsole im Frühjahr 2006 [vorerst nur in Japan, ein paar Monate später in den USA] bekannt.
Der Preis soll in der Nähe der Xbox 360 angesiedelt sein, also zwischen 300 und 400 Dollar, so Stringer gegenüber "Fortune". Damit seien die Kosten für das integrierte Blu-ray-Laufwerk bei weitem nicht abgedeckt, die PS3 werde also unter ihrem eigentlichen Wert verkauft.
Hintergrund ist das Ankurbeln der Blu-ray-Technologie, als deren Hauptverfechter Sony agiert. Die ersten Stand-alone-Player, die Blu-ray-Disks abspielen können, dürften zu Beginn um die 1.000 Dollar kosten.
Wenn auf diesem Weg zig PS3s und damit Blu-ray-Laufwerke in die Wohnzimmer der Konsumenten einziehen, könnte die Technologie damit einen großen Vorteil gegenüber der Konkurrenz-Technologie HD-DVD erhalten, hofft Sony.
DVD-Nachfolger könnte Blu-ray heißenTV-Shows, Filme, Spiele
Sony will laut Stringer der PS3 auch noch eine Reihe von Spielen, Filmen und TV-Shows beilegen - nicht klar ist allerdings, ob auf einer Festplatte oder einem eigenen Speichermedium. Bisher hat Sony immer angegeben, die PS3 ohne Festplatte ausliefern zu wollen.
Microsofts Xbox 360 unterstützt zwar Spiele in hoher Auflösung [High Definition], ausgeliefert wird die neue Spielekonsole vorerst aber nur mit einem DVD-Laufwerk.
Erste Eindrücke von der Xbox 360
