Infineon wird zerschlagen
Der Aufsichtsrat habe am Donnerstag der Aufspaltung in zwei eigenständige Unternehmen für Speicherchips und für Logik-Produkte zugestimmt, teilte die Infineon Technologies AG mit.
Ziel sei ein Börsengang der Speichersparte, die bisher rund 40 Prozent der Umsätze beisteuerte. Infineon betreibt auch einen Standort im Kärntner Villach.
Mehr Beständigkeit erwünscht
Infineon will mit der Abspaltung des schwankungsanfälligen
DRAM-Geschäfts in ruhigeres Fahrwasser kommen. Durch die
Ausgliederung entstehe ein Speicherchip-Unternehmen mit einer
führenden Stellung auf dem Weltmarkt und mit großem
Wachstumspotenzial, erklärte Infineon-Chef Wolfgang Ziebart.
Spekulationen über Infineons Chip-SparteMehr Wachstumspotenzial
Auch der verbliebene Infineon-Konzern, der sich dann auf Logikchips zum Beispiel für die Autoindustrie und die Kommunikationsbranche konzentriert, habe künftig mehr Wachstumspotenzial und bessere Gewinnchancen.
