HP verhandelt über Mitarbeiter-Abbau
In Frankreich hat der US-Computerkonzern Hewlett-Packard [HP] den Gewerkschaften angeboten, den bisher geplanten Stellenabbau um ein Viertel zu verringern.
Die vorgesehene Streichung von 1.240 Jobs könne um "rund 300" niedriger ausfallen, wenn es zu einer Vereinbarung über längere Arbeitszeiten komme, heißt es in einem Schreiben der HP-Führung an die Gewerkschaften, das am Donnerstagabend bekannt wurde.
Im Gegenzug will das Management die Zahl der zusätzlichen freien Tage, die zur Einführung der 35-Stunden-Woche in Frankreich vereinbart worden waren, bis Januar 2006 neu verhandeln.
Fast alle HP-Gewerkschaften hatten sich am Donnerstag zu Verhandlungen über Arbeitszeiten bereit erklärt, um Stellen in dem Konzern zu retten.
Frankreich ärger betroffen
Ein erstes Treffen mit dem Unternehmen ist für Montagvormittag
angesetzt. HP will in Europa bis 2008 insgesamt 6000 Stellen
streichen. In Frankreich wären es rund ein Viertel aller
Arbeitsplätze, also deutlich mehr als in anderen Ländern.
HP fordert mehr Arbeitszeit in Frankreich
