UNO will Internet nicht "übernehmen"
UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat an die internationale Staatengemeinschaft appelliert, die "digitale Kluft" zwischen reichen und armen Ländern zu überwinden.
In einem Beitrag für die "Frankfurter Rundschau" [Mittwoch-Ausgabe] schrieb Annan, alle Menschen weltweit müssten "an den Vorteilen des Internets teilhaben können".
Anlässlich des Weltinformationsgipfels [WSIS] in der kommenden Woche in Tunis wies der UNO-Generalsekretär Vorwürfe zurück, die Vereinten Nationen wollten das Internet "übernehmen" und kontrollieren.
Die UNO wolle nur die globale Verbreitung gewährleisten, betonte Annan. Regierungen allein könnten nicht die Regeln für das Internet setzen. Dazu seien nicht staatliche Partner nötig.
Verwaltung wird diskutiert
Beim UNO-Gipfel sollen Verwaltung und Finanzierung des Internets
geregelt werden, was in letzter Zeit international heiße
Diskussionen anregte.
Nächste Runde im Streit über Netzkontrolle
