Mehr Aufklärung für Online-Käufer
Im Online-Handel ist die Aufklärung der Käufer über Sicherheitsmaßnahmen weiterhin dringend nötig. Vor allem gelegentliche Nutzer sind in Sachen Sicherheit nur unzureichend informiert, so die Studie von TNS Infratest.
Wenignutzer sind wegen mangelnden Wissens auch deutlich misstrauischer gegenüber den Gefahren der virtuellen Welt.
Während 14,3 Prozent der Wenignutzer den Einkauf im Internet für unsicher halten, vertreten nur 2,4 Prozent der meist auch besser informierten Online-Stammkunden diese Auffassung.
Über ein Drittel kauft auch online
36 Prozent aller Österreicher ab 14 Jahren haben bereits online
eingekauft, das sind 2,4 Millionen Menschen. Bücher sind dabei die
bevorzugte Ware, dahinter folgen Kleidung, Unterhaltungselektronik,
Musik und Flugtickets.
Die Shopping-Vorlieben der ÖsterreicherSicherheit für 90 Prozent wichtig
Rund zwei Drittel der Befragten gaben an, sich mit dem Thema noch nicht richtig befasst zu haben. Dabei ist die Sicherheit bei Transaktionen im Internet für mehr als 90 Prozent der Nutzer wichtig oder sehr wichtig.
Dennoch sind 35,7 Prozent der Befragten keine Sicherheitsvorkehrungen bekannt. Bei gelegentlichen Internet-Käufern liegt der Anteil sogar bei 45,6 Prozent.
Sachverhalte verständlicher machen
Neben dem Ausbau von Sicherheitsleistungen wie dem neuen
Treuhand-Service will eBay künftig verstärkt auf Aufklärung setzen.
Das fange schon bei der Sprache an, die mit vielen unverständlichen
Anglizismen durchsetzt ist.
Technikjargon überfordert Netz-NutzerZwei Drittel der Käufe ohne Probleme
"Allerdings sind negative Erfahrungen auch in der Minderheit, die große Mehrheit der Geschäfte verläuft reibungslos", sagte Oliver Weyergraf, Sicherheitsexperte von eBay.
Während 64,4 Prozent der Befragten noch überhaupt keine schlechten Erfahrungen gemacht haben, beanstandeten 18,6 Prozent Lieferprobleme und 11,8 Prozent gelieferte Ware, die nicht der Beschreibung entsprach.
