Auch BAWAG im Visier der Phisher
Die BAWAG warnt auf ihrer Website vor derzeit kursierenden betrügerischen E-Mails.
Darin werden die Empfänger in holprigem Deutsch aufgefordert, bis zum 12.11. eine so genannte "Kontobestätigungsform" mit Verfügernummer, PIN und einem TAN auszufüllen, ansonsten würden ihre Konten gesperrt.
Als Grund werden vermeintliche "Missetäter" genannt, die Tageskonten zum Geldwaschen benützen würden. Als täuschend echter Absender wird die BAWAG angegeben.
Diese warnt jedoch vor der Eingabe der geforderten Daten, da der im Mail enthaltene Link in Wirklichkeit auf die Website www.bowag.com führt. Die Bank selbst weist darauf hin, dass sie Passwörter und Kundendaten niemals per E-Mail abfragt.
Die BAWAG hat laut eigenen Angaben bereits Anzeige gegen die Betrüger erstattet.
Die Mitteilung der BAWAGErste Bank machte den Anfang
Erst Anfang der Woche landeten ähnliche E-Mails in den Postfächern, die auf Kunden der Erste Bank und Sparkassen abzielten. Auch hierbei wurde als GRund der Kampf gegen Geldwäsche angegeben.
Erste Bank und Sparkasse weisen auf ihrer Website ebenfalls darauf hin, dass sie unter gar keinen Umständen um die Übermittlung persönlicher Daten per E-Mails ersuchen.
In Deutschland belaufen sich die durch Phishing verursachten Schäden mittlerweile auf 4,5 Mio. Euro, den 16 Landeskriminalämtern liegen mehr als tausend entsprechende Fälle vor.
Österreichische Banken im Phishing-Visier
